Die genauen Mechanismen der Informationsverarbeitung sind beim Gehirn im Detail unklar.

Wissenschaftler wissen nicht, was mit Bewußtsein eigentlich gemeint ist – Kommentar zu 2014 Mai 25

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Wissenschaftler verstehen noch nicht einmal in Ansätzen, nach welchen Regeln das Gehirn arbeitet. mehr:

Ich las heute einen Artikel über Zusammenhänge zwischen Gehirn und Computer und bringe hier Ausschnitte davon:

In der Hirnforschung ist die Rolle der Simulation besonders facettenreich, weil der Computer als Instrument der Simulation Gehirnmodelle inspiriert hat und umgekehrt das Gehirn als Vorbild für künstliche Rechner diente. Grössen wie John von Neumann und Alan Turing sahen im Gehirn eine Inspiration für die Entwicklung «elektronischer Gehirne». Gewiss war bald klar, dass digitale Rechner Informationen auf ganz andere Art verarbeiten als das biologische Vorbild. Die genauen Mechanismen der Informationsverarbeitung sind beim Gehirn im Detail unklar – die Kluft zwischen Mustern von Nervenimpulsen und dem Gedankengang, den sie repräsentieren, ist weiterhin gross. Es ist deshalb umstritten, wie weit die Informations-Analogie in der Hirnforschung trägt, wie die Philosophin Brigitte Falkenburg in einem jüngst erschienenen Buch ausführt.

Die enorme Effizienz des Gehirns – ein menschliches Gehirn benötigt lediglich eine Leistung von 30 Watt – ist aber Ansporn zur Entwicklung neuer Technologien.

Nur einfache mathematische Modelle können analytisch verstanden werden. Je realitätsgetreuer man das Gehirn nachbilden will, desto grösser wird die Komplexität. So gibt es auf der Ebene der Neuronen beispielsweise rund 200 verschiedene Typen von Ionenkanälen, die die elektrischen Eigenschaften der Neuronen bestimmen.

Der bedeutende Satz in diesem Zitat ist: “Die genauen Mechanismen der Informationsverarbeitung sind beim Gehirn im Detail unklar – die Kluft zwischen Mustern von Nervenimpulsen und dem Gedankengang, den sie repräsentieren, ist weiterhin gross.”

Wenn man sich mit Nervenimpulsen und dem Gedankengang bechäftigt, und dann nur vom Gehirn spricht, dann ist das bereits ein Zeichen der Ignoranz. Der Nervenimpuls ist eine Aktivität des Gehirns, der Gedankengang aber ist eine Aktivität des Verstandes und wenn man den Verstand da ausklammer will, dann hat man das Wesentlichste vergessen.

Wenn der Verstand vom Gehirn getrennt ist, wie bei einer außerkörperlichen Erfahrung, dann hat das Denken recht wenig mit dem Gehirn zu tun, das Gehirn ist weit weg. Der Verstand kann völlig ohne das Gehirn auskommen. Das Gehirn kann, wenn es als lebendiges Organ in einem lebendigen Körper weiterhin bestehen soll, ohne den Verstand überhaupt nichts ausrichten. Es ist dann tot. Es ist ja gerade die Anwesenheit des Verstandes, der Seele, das Kriterium das bestimmt, ob der Körper noch am Leben ist.

Bei einer außerkörperliche Erfahren ist der Verstand weit weg vom Gehirn, doch dann ist, im Gegnesatz zum Tod, die Verbindung mit dem Silbernen Strick aktiv und verursacht das Lebendigbleiben des Körpers.

Einen Computer nach dem Gehirn zu simulieren wird nur dann funktionieren, wenn man den Verstand nicht ausschließt und der Verstand ist etwas Geistiges und das Ganze wird deshalb nur dann funktionieren, wenn man anfängt, die geistig Seite es Lebens anzuerkennen. Wenn ein Wissenschaftler weiterhin ein Materialist bleiben will, also ein Atheist, dann ist er lediglich jemand, der öffentliche Gelder verbrät.

Und dann las ich heute auch einen weiteren Artikel, der sich auch mit dem Gehirn beschäftigt und bringe davon nun auch Auszüge:

Kritik an Hirnforschern

«Das Körper-Geist-Problem wird unzulänglich bedacht»

Interview: Nicola von Lutterotti, Lena Stallmach

Zehn Jahre nach der Publikation eines «Manifests» von Hirnforschern nimmt eine Gruppe von Wissenschaftern die damaligen Prophezeiungen unter die Lupe. Im Interview erklärt der Initiator der Gruppe, Felix Tretter, warum die Hirnforscher allein nicht weiterkommen.

«Das Körper-Geist-Problem wird unzulänglich bedacht», sagt Felix Tretter, Ärztlicher Leiter der Suchtabteilung am Isar-Amper-Klinikum München-Ost.

Das Human Brain Project versucht vor allem, vorhandene Daten aus den verschiedensten Forschungsbereichen zusammenzuführen. Es soll idealtypische Neurone von idealtypischen Gehirnarealen und idealtypischen Verbindungen zwischen diesen Regionen modellieren und in ein umfassendes Computermodell einbringen. Ziel dabei ist es, die neuronalen Prozesse zu simulieren und durch Veränderung der Modellparameter Störungen nachzuahmen. Auch hier fehlt allerdings ein Leitkonzept, also eine Theorie, wie das Gehirn funktioniert. Stattdessen sollen die Erkenntnisse gewissermassen durch Probieren gewonnen werden. Dennoch ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung der Theoriebildung. Das «Körper-Geist-Problem» wird darin jedoch unzulänglich bedacht. [Gemeint ist damit die Frage, wie das Gehirn – also die Nervenzellen mit all ihren Verbindungen und Funktionen – das Bewusstsein erzeugt; Anm. d. Red.].

Wenn die Anmerkung der Redaktion, also die Anmerkung von Nicola von Lutterotti und von Lena Stallmach, richtig ist, dann stimmen alle Drei, der Herr Tretter und die beiden Interviewenden, überein, daß das «Körper-Geist-Problem» in der Frage besteht, wie der Körper, also die Materie, Bewußtsein erzeugt.

Also auch hier haben die Drei das gleiche Problem, das wir gerade weiter oben hatten, sie wollen sich mit Forschung beschäftigen, aber dabei das Wichtigste, den Geist, ausklammern oder ihn als etwas definieren, daß von der Materie kommt und von der Materie erzeugt wird: Bewußtsein.

Diese Drei bilden ein schönes Beispiel wie Wissenschaft und Berichterstattung über Wissenschaft im eigenen Saft schmoren, sich im Getto bewegen, und sich gegenseitig in ihrer Ignoranz unterstützen, und damit die Öffentlichkeit für dumm verkaufen. Beide, Wissenschaftler und Berichterstatter, sind Materialisten und verstehen deshalb die einfachsten Dinge des Lebens nicht. Das geistige Prinzip dem sie unterliegen, ist in ihrer Herzenseinstellung zu finden. In ihrem Herzen sprechen sie, die Toren, «Es ist kein Gott.» Sie Taugen nichts; ihr Treiben ist ein Greuel; da ist keiner, der Gutes tut.

Da haben wir schön zusammengefaßt, was unsere Wissenschaft und die Berichterstattung darüber ist: ein Greuel. Und die Wissenschaftler und die Berichterstatter taugen nichts und da ist keiner, der Gutes tut.

Jetzt folgt etwas aus dem Artikel, das nicht zu dem eigentlichen Interview gehört:

Das Manifest aus der Hirnforschung

lsl./NvL. · Im Jahr 2004 haben elf mehrheitlich deutsche Wissenschafter in der Zeitschrift «Gehirn und Geist» ein «Manifest» veröffentlicht. Sie gaben einen kurzen Überblick, wo die Hirnforschung damals stand, und machten Vorhersagen, welche Erkenntnisse sie in den nächsten zehn beziehungsweise zwanzig bis dreissig Jahren bringen werde. Einige Aussagen sind sehr zurückhaltend. So heisst es etwa, dass man noch nicht einmal in Ansätzen verstehe, nach welchen Regeln das Gehirn arbeite, wenn «unmittelbare Wahrnehmung und frühere Erfahrung miteinander verschmelzen», oder «wie das innere Tun als ‹seine› Tätigkeit erlebt wird». Und es sei überhaupt nicht klar, wie man dies mit den heutigen Mitteln erforschen könne.

Jedoch habe man herausgefunden, schreiben die Forscher weiter, dass neuronale Prozesse und bewusst erlebte geistig-psychische Zustände aufs Engste miteinander zusammenhingen. Zwar kenne man die genauen Details noch nicht, jedoch könne man davon ausgehen, dass die mentalen Prozesse grundsätzlich durch physikochemische Vorgänge beschreibbar seien. Dann prophezeien sie, in den nächsten zwanzig bis dreissig Jahren werde man so weit sein, dass man «widerspruchsfrei Geist, Bewusstsein, Gefühle, Willensakte und Handlungsfreiheit als natürliche Vorgänge ansehen werde, denn sie beruhen auf biologischen Prozessen». An dieser und ähnlichen Aussagen, die eine rein biologische Sichtweise erkennen lassen, störten sich viele Wissenschafter, insbesondere Philosophen, die sich seit Jahrhunderten mit Fragen über Geist und Bewusstsein auseinandersetzen.

„Sie verstehn noch nicht einmal in Ansätzen, nach welchen Regeln das Gehirn arbeitet.“

Sie verstehen es nicht, weil sie Toren sind.

«Man werde widerspruchsfrei Geist, Bewusstsein, Gefühle, Willensakte und Handlungsfreiheit als natürliche Vorgänge ansehen werde, denn sie beruhen auf biologischen Prozessen».

Sie sind Toren, sie wollen die Zukunft voraussagen, sich als Propheten betätigen, und sie meinen, Leben beruhe auf biologischen Prozessen.

Die beiden Interviewenden fragen dann den Interviewten: „Die Manifest-Autoren schreiben: Der Geist fiel nicht vom Himmel, sondern hat sich im Lauf der Evolution entwickelt. Kann die Evolutionsbiologie einen Beitrag zur Klärung der Frage leisten: Was ist der Geist? ”

Und nun die Antwort von Herrn Tretter:

Nein, das glaube ich nicht. Denn bevor man über den Geist spricht, muss man erst das Geistige definieren und die Frage beantworten: Was ist das Bewusstsein? Die britische Psychologin Susan Blackmore hat dazu ein Dutzend Hirnforscher befragt und ein Dutzend verschiedene Definitionen erhalten. Der amerikanische Hirnforscher Christof Koch war sogar nicht abgeneigt, Bienen eine Vorform von Bewusstsein zuzuschreiben. Wenn ein derart breiter Dissens besteht, dann weiss man nicht, was mit Bewusstsein eigentlich gemeint ist: Wachheit, Wissen, Selbstbewusstsein oder etwas anderes? Über etwas zu spekulieren, das man weder definieren noch kommunizieren kann, ist nicht sehr effektiv.

Die Wissenschaftler wissen nicht, was mit Bewußtsein eigentlich gemeint ist. Das ist der Stand der Wissenschaft. Sie wissen nicht.

Und dann geht es in dem Interview darum, andere Disziplinen mehr einzubinden, in die Neurowissenschaft, um die bestehenden Wissenslücken zu füllen. Da wird natürlich als erstes die Philosophie angeführt und danach andere Gebiete wie Physik, Chemie, Biowissenschaften, Psychologie, Systemwissenschaften, Sozial- und Kulturwissenschaften, überkonfessionelle Theologie.

Der Kreis des Gettos soll also nicht durchbrochen werden. Nur Materialisten, zu den auch die Religionisten gehören, die auch nur an materielle Dinge glauben, sollen herbeigezogen werden. Auf keinen Fall Gott oder Menschen die Gott kennen und wissen, worum es im Leben geht.

Sie nennen sich Wissenschaftler und Berichterstatter über wissenschaftlich Dinge, haben aber noch nicht einmal das Wissen von der Existenz geistiger Werke wie zum Beispiel des Werkes von Bertha Duddes, ganz zu schweigen von deren Inhalt.

 

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