Es wird Gott der Lehrmeister dessen sein, der von Ihm belehrt werden will.

Gott um Erleuchtung des Denkens bitten – Kommentar zu 2014 Januar 31

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Es müssen sich die Menschen an Gott wenden, Der Selbst die Wahrheit ist, wollen sie die Wahrheit empfangen und sie auch als solche erkennen. Gott Selbst darf nicht übergangen werden, von Ihm Selbst muß die Kraft des Geistes erbeten werden, ansonsten dieser nicht wirksam werden kann im Menschen und das Denken des Menschen nur Verstandesdenken bleibt. mehr:

Heute las ich folgenden Satz in der nachfolgenden Botschaft von Bertha Dudde: "Und das ist es, was die Menschen zumeist versäumen, daß sie Gott um Erleuchtung ihres Denkens bitten."

Ich empfehle ein Gebet das auf Stellen aus der Schrift beruht: Ich wachse in der Erkenntnis Gottes.

Dieses Gebet ist dafür geeignet, Gott um die Erleuchtung des Denkens zu bitten.

Dieses Gebet zu beten, und es öfters zu beten, besonders auch darum, daß man den Inhalt besser versteht, wird zum Fortschritt im Glaubensleben beitragen.

Doch ein wichtiger Aspekt hierbei ist, dies eine permanente Angelegenheit werden zu lassen, also Gott regelmäßig zu bitten, die Erleuchtung unseres Denkens zu erweitern.

Dies wäre also ein Punkt, den man zwei anderen Punkten hinzufügen könnte. Man bittet Gott um seine Gnade, man bittet ihn um seine Hilfe – um seinen Beistand, und nun auch darum, die Erleuchtung des Denkens stärker werden zu lassen.

Hier nun die Botschaft von Bertha Dudde:

 

Gott als Lehrmeister. Erkenntniskraft.

20. Juni 1943. B.D. NR. 2781.

Weise ist, wer unentwegt von Gott sich belehren läßt, wer also Seine Kraft in Anspruch nimmt, die Seine Liebe und Gnade den Menschen ständig zuführen will. Denn wer von Gott eine Gabe entgegennimmt, der kann nicht in seinem Reifegrad verharren, er muß sich zur Höhe entwickeln, er muß wissend werden, so ihm die Weisheit von Gott Selbst geboten wird. Gott als Lehrmeister zu haben garantiert tiefstes Wissen und reinste Wahrheit. Und es wird Gott der Lehrmeister dessen sein, der von Ihm belehrt werden will, denn der Wille allein ist ausschlaggebend, welche Kräfte ihr Gedankengut auf die Menschen zu übertragen suchen. Jede Belehrung, und sei sie noch so unwichtig scheinend, ergänzt das Wissen des Menschen, sowie göttliche Kraft sie ihm zuführt, und göttliche Kraft ist stets dann am Werk, wenn der Empfänger sich dieser Kraft öffnet, wenn er die Wahrheit begehrt und Gott zustrebt. Es ist ein irriger Gedanke, daß auch Gott-abgewandte Kräfte geistige Gaben zur Erde leiten können, wenn diesen Kräften nicht offensichtlich Zugang gewährt wird durch einen völlig Gott-widrigen Lebenswandel. Denn Gott-abgewandte Kräfte werden immer die ewige Gottheit verneinen wollen, sie werden den Menschen nur in irdischen Dingen Aufklärung geben wollen, und auch das in einer Weise, die bald ihre Unwissenheit erkennen ließe. Sowie aber geistige Fragen gestellt werden, sind sie unfähig, sich zu äußern, und es ist dem Wahrheit-anstrebenden Menschen sofort erkennbar, wenn sich der Mitmensch in den Einfluß jener Kräfte begibt. Doch unbeirrt kann der Wahrheit-anstrebende Mensch den gedanklichen Einflüssen von oben sich überlassen, er wird stets recht gewiesen werden. Die Kraft der wissenden Wesen im Jenseits ist so groß, daß sie dem Menschen alle schlechten Kräfte fernhalten können. Sie wachen über der Wahrheit und den ihnen anvertrauten Schützlingen, sowie ihr Verlangen darauf gerichtet ist, von Gott Selbst belehrt zu werden. Und sie nehmen zu an Weisheit und Kraft des Glaubens - denn wer wissend ist, der wird auch fest und unerschütterlich zu glauben vermögen, weil er mit dem Wissen zugleich die Erkenntniskraft übermittelt erhält, die ihn auch das Wissen als reine Wahrheit annehmen läßt. Sich von Gott belehren zu lassen ist auch der einzige Weg zur Wahrheit, denn selbst, wenn durch Mitmenschen ihm die Wahrheit vermittelt wird, muß der Mensch Gott um Aufklärung,um Erleuchtung des Geistes bitten, auf daß er sie als Wahrheit erkenne. Und dann ist er von Gott gelehret, er hat Ihn um Seinen Beistand angerufen, und Gott als die ewige Wahrheit führt ihn nun ein in das Wissen, ganz gleich, welcher Mittler Er Sich hierfür bedient. Und das ist es, was die Menschen zumeist versäumen, daß sie Gott um Erleuchtung ihres Denkens bitten. Sie forschen und grübeln und glauben, verstandesmäßig die Weisheiten aufnehmen zu können, sie suchen durch Bücher und Schriften sich die Kenntnisse anzueignen, und es kann alles totes Gut sein und ihnen also kein Wissen eintragen, so sie es aufnehmen, ohne die Mithilfe Gottes zuvor erbeten zu haben. Es müssen sich die Menschen an Gott wenden, Der Selbst die Wahrheit ist, wollen sie die Wahrheit empfangen und sie auch als solche erkennen. Gott Selbst darf nicht übergangen werden, von Ihm Selbst muß die Kraft des Geistes erbeten werden, ansonsten dieser nicht wirksam werden kann im Menschen und das Denken des Menschen nur Verstandesdenken bleibt. Der zu Gott strebende Mensch aber wird nichts tun, ohne Seinen Beistand erbeten zu haben, und so er sich nun in gläubiger Zuversicht der Gnade Gottes empfiehlt, wird sein Denken erleuchtet sein; er wird die Wahrheit als solche erkennen, er wird überzeugt sein davon und sich dafür einsetzen auch den Mitmenschen gegenüber, er wird die Wahrheit vertreten können, weil er in das Wissen eingedrungen ist,das ihm die Liebe Gottes vermittelt, weil er begehrte, von Ihm gelehrt zu werden. Amen. B.D. NR. 2781.

 

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