Das Sprechen zu Gott in der äußeren Mundsprache ist der ganz verkehrte Weg.

Kommunikation – Kommentar zu 2013 April 24

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Dem wahrhaft Weisen sagt sein inneres lebendiges Wort den Grund aller Wahrheit. Und der gefragte wahrhaftige Weise hat ebenfalls nicht vonnöten, gefragt zu werden; denn der Geist tut ihm kund das Bedürfnis seines Bruders. mehr:

Inhalt
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Ich habe heute etwas gelesen, was sich mit dem Kern aller Kommunikation beschäftigt.

Das Thema Kommunikation hat auf dieser Website immer eine wichtige Rolle gespielt.

Ein Beispiel davon sind die Webpages die sich mit dem Seti-Projekt beschäftigten. Die letzte davon war wohl 2013 Feb 12 – Seti: Gezielte Suche nach Außerirdischen erfolglos.

Aber das war eben wie gesagt nur ein Beispiel.

Um etwas mehr detailliert auf das Thema Kommunikation einzugehen, sozusagen als Einführung, als Einstimmung, wiederhole ich hier hier etwas aus Schöpfung – Teil 3.

Hier also dieser Absatz:

Wenn wir alles Sinnvolle vorher planen und durchdenken, bevor wir es anfangen, dann wird dieses Prinzip wohl auch für unsere eigene Entstehung zutreffen und da wird ein Wesen sein, daß uns geplant und gebaut hat. Und da alles im Prinzip Geistiges ist und alles Materielle aus geistigen Substanzen besteht, wird auch die prinzipielle Kommunikation eine geistige sein. Der Mensch Robert Monroe war sehr damit beschäftigt, außerkörperlich Erfahrungen zu sammeln und seine Erlebnisse ließen ihn über die geistige Seite des Lebens nachdenken und seine Argwohn begann, als er meinte, einen guten Einblick in diese seine menschlichen Erfahrungen gewonnen zu haben. Er hatte sich frohgemut und ohne viel Aufhebens in außerkörperliche Situationen begeben und war zurückgekehrt und war stets sicher, daß sein ihn leitendes Selbst die Antworten wüßte und sich aller auftretenden Schwierigkeiten annähme. Das hatte sehr gut funktioniert, und das war vielleicht der Grund, warum sich ein leichter Argwohn in ihm zu regen begann, daß sich sein Ego für zu großartig halten mochte. Er konnte, da er immer genau wissen wollte, wie alles funktionierte, etwas Gutes nicht in Ruhe lassen, und mußte herausfinden, was dahinter steckt. Bei mehreren Ausflügen im Zustand der Außerkörperlichkeit versuchte er, sich bewußt zu werden, wer für den Antrieb und das Steuern verantwortlich war. Er sagt, daß am Anfang der Kontakt schwer faßbar war. Da war nur die Wahrnehmung einer freundlichen Gegenwart hinter ihm, die die Richtung angab. Er drehte sich um, aber da war nichts zu sehen, bestenfalls die Andeutung einer wohlmeinenden Gegenwart. Aber es war da und schien auch eindeutig von außen zu kommen. Er dachte über vergangene Erfahrungen nach und ging durch seine Aufzeichnungen darüber und bemerkte, daß oft eine Hand da war die ihm half aus etwas herauszukommen oder die sich auf seinen Arm legte oder eine Antwort auf einen Hilferuf oder ein dezenter Hinweis. Er hatte solche Dinge Helfer genannt. Jetzt kommen wir zu unserem Thema Kommunikation. Er versuchte während seiner außerkörperlichen Erlebnissen mit diesen Wesen in Verbindung zu treten, mit einzelne und mit mehreren, aber es war vergebens. Aber dann stellte er fest, daß er deshalb keine Antwort erhielt, weil keine Worte gesprochen wurden, nur Bilder und Empfindungen und Handlung. Erst als er allmählich begriff, daß er sozusagen nicht ihre Sprache sprach, trat eine Änderung ein. Worte und Sprache, wie wir sie gebrauchen, sind etwas rein Menschliches. Ihm wurde bewußt, daß er menschliche Schlußfolgerungen gezogen hatte, und auch, daß er ungeachtet seiner Kommunikationsmethode eine Antwort erhielt. Es waren keine Menschen und doch kommunizierte er mit ihnen. Er versuchte dann jedesmal eine andere Kommunikationsmethode. Er sandte stumme Gedanken an die vermutete Gegenwart hinter sich: Bilder, Handlungen, Gefühle und Empfindungen. Und jedesmal kam eine Reaktion. Er sagt, es dauerte recht lange, bis er verstand, und die Wesen waren bewundernswert geduldig, bis er die richtige analytische und subjektive Einstellung gewann, um verstehen zu können. Er sagt, es war ein Meilenstein in seinem Bewußtsein, als er die Ansätze dieses nicht verbalen Kommunikationssystems verstehen lernte. Er erkannte, daß nicht verbale Kommunikation möglich ist, und auch den Unterschied zu verbaler Kommunikation. Mit dem Erkennen dieser Kommunikation änderte sich die Tiefe und das Ausmaß seiner außerkörperlichen Erfahrungen. Er wurde öfters zu einer Art Unterricht begleitet, wo es Lehrer und Schüler gab, und wo er einer der Schüler war. Der Lehrer war eine leuchtend weiße, strahlende Lichtkugel und er konnte um sich die Strahlung anderer Schüler spüren. Die Unterweisung bestand aus einem scheinbar serienmäßigem Bombardement mit Informationseinheiten, die aus totaler Erfahrung bestanden, und die augenblicklich aufgenommen und verstanden werden mußten, und mit Gedankenkugeln, die sich kaum in Worte umsetzen lassen und die er eben Routine nennt. Robert Monroe sagt, daß dieses in der nicht verbalen Kommunikation offenbar ein sehr geläufiges Kommunikationsverfahren ist.

Nun noch Webpages dieser Website, als ein drittes Beispiel, die sich mit Kommunikationen beschäftigen, die aus meinen eigenen Erfahrungen kommen:
2010 Feb 19 – Quantenphysik, die Seele und außerirdische Kommunikation
2012 Mär 17 – Herrschen über die Kreatur auf Erden
2012 Nov 11 – Wie man mit Affen spricht

Doch nun zu dem was ich heute las.

Ich bringe jetzt das Kapitel 46 aus dem dritten Band des Werkes Die Haushaltung Gottes von Jakob Lorber. Der Ort der Handlung ist die Stadt Hanoch, die uns aus 1 Mose 4,17 bekannt ist, die Zeit ist das Jahr 920 nach Adam und die beteiligten Personen sind, unter anderem, einmal der Hauptredner, und das ist Gott der seine Kinder in der Gestalt eines Menschen besucht und der zu dem Zeitpunkt des Dialoges noch nicht als Gott erkannt wird und deshalb als der Hauptredner bezeichnet wird. Dann ist unter anderem der Henoch anwesend und das ist der siebte Erzvater, von Adam gezählt, diese Erzväter bilden die Hauptstammlinie, da sie zu Noah hinführt und damit die Linie ist, die die Sintflut überlebt. Dann ist anwesend der „obere Lamech“ und der ist der neunte Erzvater, also der Vater von Noah und der Enkelsohn von Henoch. Noah war damals noch nicht geboren. Henoch und der obere Lamech werden in 1 Mose 5 beschrieben. Außerdem war der „untere Lamech“ anwesend. Er wird in 1 Mose 4 beschrieben. Der untere Lamech wohnte unten im Tal, als Nachkomme von Kain, und der obere Lamech wohnt oben in den Bergen, zusammen mit Adam und Eva, die damals beide noch lebten.

Hier nun das Zitat:

^   jl.hag3.046,01
Nach einer Weile aber stand dennoch einer von den Kritikern auf und richtete folgende Worte an den Redner und sagte: »Höre, lieber Freund und Bruder! Daß du offenbar weiser bist als wir alle bei diesem Tische, das habe ich und sicher wir alle nun aus deinen Worten entnommen. Und so bin ich auch schon im voraus überzeugt, daß du uns allen meine folgende Hauptfrage lösen wirst; und so denn ersuche ich dich darum, daß du mich anhören möchtest.«

^   jl.hag3.046,02
Der Hauptredner aber sagte zu diesem, der ihn fragen wollte; »Höre, die wahre Weisheit aus dem Herrn Gott Zebaoth sollte weder fragen, noch gefragt werden! Denn dem wahrhaft Weisen sagt sein inneres lebendiges Wort den Grund aller Wahrheit. Und der gefragte wahrhaftige Weise hat ebenfalls nicht vonnöten, gefragt zu werden; denn der Geist tut ihm kund das Bedürfnis seines Bruders.

^   jl.hag3.046,03
Wenn du Mich aber fragen möchtest, sage, wie ist dann bestellt deine Mir ehedem von dir selbst als scharfem Kritiker angerühmte Weisheit?

^   jl.hag3.046,04
Siehe, so du aber ein rechter Weiser bist, da solltest du im Lichte deiner Weisheit ja alsbald erschauen, daß Mir als einem Weisen ohne deine naturmäßig menschliche Frage bekannt sein muß, was dich drückt!

^   jl.hag3.046,05
Du aber willst Mich fragen; bist du demnach ein Weiser, und hältst du Mich wohl für einen Weisen in der Tat und im Grunde deines Lebens?

^   jl.hag3.046,06
Meinst du, die hohen Gäste wissen etwa solches nicht? Oh, gehe nur hin zu ihnen, und sie werden es dir sagen, was Ich dir nun gesagt habe!«

^   jl.hag3.046,07
Hier ward der Kritiker sehr verlegen und wußte nicht, was er machen sollte; denn er entnahm den Worten des Hauptredners genau, daß dieser es gemerkt haben mußte, daß er ihm in dieser seiner aufstellen wollenden Frage habe eine kleine Fangschlinge legen wollen.

^   jl.hag3.046,08
Da er aber dabei auch alsbald gewahrte, daß es sich mit diesem Hauptredner nicht so leicht werde abfertigen lassen, so fing er nach und nach ganz andere Saiten in seinem Herzen aufzuziehen an.

^   jl.hag3.046,09
Und da der Hauptredner solches merkte, da richtete er alsbald folgende Worte an den Kritiker und sagte:

^   jl.hag3.046,10
»Höre, Ich will dir auf deine Frage, die du, um Mich zu fangen, Mir ehedem geben wolltest, eine rechte Antwort geben, darum du in deinem Herzen nun einen andern Geist hast aufsteigen lassen; das aber sei die Antwort:

^   jl.hag3.046,11
Du meintest, daß der Mensch ohne Wort sich nicht verständlich vor seinen Menschenbrüdern ausdrücken könnte, und so sei das Mundwort die Vollendung des stummen Gedankenwortes im Herzen, weil der Mensch dadurch sich erst als Mensch manifestiert vor allen andern Geschöpfen der Erde; und so müßte man Gott den Herrn ja nur allzeit mit den vollendeten Worten, aber nicht mit den inneren den Geist nur sättigenden Gedanken oder Gefühlsworten anbeten und danken und loben und preisen.

^   jl.hag3.046,12
Siehe, das ist gerade der ganz verkehrte Weg! Eben dadurch, daß der Mensch ein Sinnen- und Weltdiener geworden ist und sich nach außen gekehrt hat, ist er auch in die äußere Mundsprache gekommen und kann nun seinen Bruder nicht anders verstehen denn durch das Wort des Mundes, welches an und für sich nichts ist als bloß nur die allerauswendigste Rinde eines Baumes.

^   jl.hag3.046,13
Er hat aber dadurch unberechenbar viel verloren durch diesen scheinbaren Gewinn; denn wäre der Mensch bei seiner inneren Geistsprache geblieben, so stünde die ganze Schöpfung für ihn sprachfähig da, und er könnte verstehen die Dinge in ihrem Grunde. So aber ist er ein stummer Betrachter geworden und hat in sich verdorben alle seine Sinne durch seine Nachaußenkehrung, daß er darob taub, blind und gefühllos ward gleich der Rinde des Baumes und nichts vom Grunde der Dinge versteht; ja nicht einmal sich selbst kennt er und nicht das klagende Herz seines Bruders!

^   jl.hag3.046,14
Möchtest du nun nicht noch auch dazu die Anerkennung und Anbetung Gottes, der doch das allerinwendigste Leben im Menschen Selbst ist, ganz nach außen richten, damit du dadurch auch Gott verlieren könntest und werden zu einem Heiden oder gar zu einem völligen Gottesleugner?!«

^   jl.hag3.046,15
Hier ward es allen ganz sonderbar zumute am Tische des Redners sowohl als - bis auf den Henoch, den oberen Lamech und Hored - auch den am Haupttische Sitzenden.

^   jl.hag3.046,16
Und der untere Lamech fing an, sich gar gewaltig hinter den Ohren zu kratzen, und hätte gern wieder eine Bemerkung gemacht, - aber der Redner war noch nicht zu Ende; darum harrte er auch geduldig auf den Ausgang dieser Sache.

Im Anfang dieses gerade zitierten Kapitels wird beschrieben, wie der Kritiker eine Frage an den Hauptredner stellen will, dieser ihm aber zuvorkommt und dann dem Kritiker erklärt, daß er dessen Frage bereits kenne, und das ist natürlich ein sehr praktisches Beispiel und demonstriert, wie wirkliche Kommunikation funktioniert.

Die naturmäßig menschliche Frage ist also das materielle Kommunikationsmittel, und die Weltmenschen meinen, daß der Mensch ohne Wort sich nicht verständlich vor seinen Menschenbrüdern ausdrücken könnte.

Und diese materielle Kommunikation wird in Gegensatz gebracht zur inneren Geistsprache.

Und diese innere Geistsprache ist es, die universell ist und das sogar auf allen Ebenen und auch auf allen Ebenen von verschiedenen Bewußtseinszuständen. Und sie ist nicht nur universell unter menschlichen Wesen, sondern auch unter Tieren, und auch zwischen Tieren und Menschen.

Und diese Sprache funktioniert auch mit Wesen auf anderen Himmelskörpern und die Seti-Leute brauchen nur auf diese innere Geistsprache umzuwechseln und ihre Arbeit wird von Erfolg gekrönt sein.

Es ist die Sprache, mit der wir mit Geistwesen kommunizieren können und es ist besonders die Sprache, mit der wir mit Gott kommunizieren.

Und was vielleicht sogar noch wichtiger ist, es ist die Sprache, mit der man Zugang zu seinem wirklichen Selbst erlangt.

Das innere lebendige Wort führt uns zu unserem eigenen Selbst.

Es geht also um den Unterschied zwischen der inneren Geistsprache und der äußeren Mundsprache.

Diese innere Geistsprache müssen wir erlernen und dann gebrauchen und dann werden wir den Anfang gemacht haben, weise zu werden und wirklich kommunizieren zu können.

Der Mensch hat aber dadurch, daß er in die äußere Mundsprache gekommen ist, unberechenbar viel verloren durch diesen scheinbaren Gewinn; denn wäre der Mensch bei seiner inneren Geistsprache geblieben, so stünde die ganze Schöpfung für ihn sprachfähig da, und er könnte verstehen die Dinge in ihrem Grunde.

Besonders das Sprechen zu Gott in dieser äußeren Mundsprache ist der ganz verkehrte Weg.

Ich will hier einmal ein Beispiel dieser zwei Möglichkeiten der Kommunikation anführen. Ein „Missionar“ kommt nach Afrika und lehrt dort seinen neugewonnenen Anhänger die Mundgebete seiner Konfession, vielleicht sein Glaubensbekenntnis. Der „Missionar“ richtet die Anerkennung und Anbetung Gottes, der doch das allerinwendigste Leben im Menschen Selbst ist, ganz nach außen und damit verliert er und seine Missionierten dadurch Gott und sie werden zu Heiden oder gar zu völligen Gottesleugnern. Der einheimische Sangoma hingegen, den der „Missionar“ wahrscheinlich für einen Heiden hält, hat die Fähigkeit, die Frage desjenigen zu kennen, der zu ihm kommt, um Rat zu erhalten oder um geheilt zu werden. Dieser Sangoma ist der wahre Weise, denn die wahre Weisheit sollte weder fragen, noch gefragt werden. Denn dem wahrhaft Weisen sagt sein inneres lebendiges Wort den Grund aller Wahrheit. Der Ratsuchende macht automatisch den Test, indem der vom Sangoma erwartet, daß er sein Anliegen kennt, ohne daß er es ihm mitgeteilt hat. Wenn der Sangoma ihm sagen kann, was sein Anliegen ist, dann ist er überzeugt, daß er es mit einem Weisen zu tun hat. Der Ratsuchende verhält sich wie Nebukadnezar, der nicht nur seinen Traum gedeutet haben will, sonder auch will, daß der Traumdeuter, als Zeichen seiner Kompetenz, ihm den Inhalt seines Traumes erzählen kann. Wenn der Traumdeuter das kann, dann wird er, Nebukadnezar, ihm auch seine Traumdeutung abnehmen. Der „Missionar“ dagegen, wird wahrscheinlich noch nicht einmal ein solches Ansinnen verstehen, denn, auch wenn er vielleicht die Geschichte mit Nebukadnezar und Daniel kennt, wird diese Geschichte für ihn so gut wie keine Realität besitzen, von Glauben ganz zu schweigen.

 

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