Die ‘Christen’ sind typischerweise die materialistischsten, selbstsüchtigsten, wertendsten und nachtragendsten Leute.

Christentum ist konfus – Kommentar zu 2013 April 2

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Verglichen mit afrikanischer Überlieferung, die über die Jahre die gleiche geblieben ist, scheint das Christentum seinen Benutzern zu erlauben, es zu biegen, damit es ihren eigenen egoistischen Bedürfnissen nützt, auf Kosten derjenigen, die unfähig sind, für sich selbst zu sorgen. mehr:

Auf dieser Website wurden bereits öfters Webpages gebracht, die sich mit Ahnenkult beschäftigten und dies wiederum geschah im Zusammenhang mit dem Gebet der Fürbitte.

Siehe 2013 Mär 04 (2) - Vom Wesen der Fürbitte

Heute nun las ich den folgenden Artikel. Er gibt Einsicht in dies Thema:

 

Christentum ist konfus

Neulich machte einer meiner Freunde eine Bemerkung, daß herkömmliche afrikanische Kirchen nicht das Konzept ‚von Jesus erlöst’ zu sein kennen. Er sagte dies als eine Erklärung auf mich gerichtet, weil ich zu einer herkömmlichen afrikanischen Kirche gehe.

Das machte mich nachdenklich; ich dachte daran, wie weit ich es mit meiner Religion gebracht hatte, dem Gelernten über die Jahre und wie es mein Leben zu der Person gebildet hat, die ich heute bin; die selbe Person, die er als einen Freund mag (hoffe ich). Meine Gedanken wanderten in die Zeit zurück, als ich aufwuchs und die Frage des Kirchegehens, wie ich diese Religion annahm und der Lehre, der ich folgte.

Meine Mutter war alleinstehend für uns 8 Kinder, doch obwohl sie eine beschäftige Frau war, stellte sie sicher, daß wir über unsere Tradition (durch Rituale) und Gott (durch die Kirche) lernten. Die meisten meiner Geschwister, besonders meine Brüder, mochten die Kirche nie, immer noch nicht; doch meine Schwestern und ich mochten die Kirche sehr gerne. Ich gehe immer noch gerne in die Kirche, jeden Tag der Woche, ich mag die Lehre, der meiner Religion folgt und habe sie lieb.

Als also mein Freund diese Beschuldigung herumwarf, fragte ich warum; er erwiderte, daß er auch in einer herkömmlichen afrikanischen Kirche aufgewachsen sei und daß er nicht damit einverstanden ist, zu den Ahnen zu beten, herkömmliche Heiler (Inyangas) zu Rate zu ziehen, sowohl als auch herkömmliche Muti (Medizin) zu benutzen; er brachte auch zum Ausdruck, daß dies nicht von der Schrift der Bibel unterstützt wird. Hmm! Eine Sache zum Nachdenken.

Ich brachte ihm gegenüber zum Ausdruck, daß ich glaube, daß Christus nicht auf die Erde gekommen ist, um Kirchen zu erlösen; er kam, um Einzelne zu erlösen, die an ihn und seinen Vater glaubten. Deshalb, sagte ich ihm, diktiert eine Lehre nicht die Beziehung zwischen einem Einzelnen und Gott. Ich sagte ihm auch, daß die Leute, die Erlösung in Kirchen suchen, dafür am falschen Ort suchen und sich der Enttäuschung aussetzen; Erlösung zu suchen, fängt im eigenen Herzen an und der Beziehung zu Gott, nicht der Kirche, zu der sie gehen oder der Lehre zu der sie gehören.

Ich informierte meinen Freund weiterhin, daß mir niemals gelehrt wurde, zu Ahnen zu beten, mir wurde gelehrt, meine Ahnen zu respektieren und allen Anweisungen zu gehorchen, die sie mir geben; mir wurde gelehrt, daß es da einen Unterschied gibt, zu Gott zu beten und eine Unterredung mit meinen verschiedenen Verwandten zu haben, die nun meine Ältesten in dem geistigen Land sind.

Das war das Ende der Unterhaltung, doch für mich gab es mehr zu denken. Ich fing an, Lehren der Bibel zu analysieren und zu vergleichen, gegen herkömmliche afrikanische Lehren, um zu versuchen und zu sehen, ob sie wirklich so unterschiedlich sind.

Meine Ältesten glaubten, daß die Seelen unserer dahingeschiedenen Familienmitglieder nicht sterben, sondern ins geistige Land gehen, wo sie göttliche Wesen werden und näher an Gott sind. Unabhängig vom Alter der Person beim Tod, sind sie erstmal verschieden, wurden aus ihnen ein Ältester für uns lebende Seelen.

Ich erinnerte mich an die Rituale, die meine Mutter gewöhnlich erfüllte; bei meiner Überlieferung werden Rituale getan, um mit unseren Ahnen zu kommunizieren, wichtige Dinge zu berichten oder um etwas zu bitten, Beispiele: wenn ein neues Baby geboren ist, eins meiner Geschwister geht aus irgend einem Grund weg (Arbeit, “Gebirgs-Schule ”, usw.), eine Hochzeit steht bevor, da gab es einen Todesfall und die Familie muß gereinigt werden. Zu anderen Zeiten hat sie ein Ritual erfüllt als Erwiderung auf eine Anweisung eines Ahnen (durch einen Boten), daß sie wollten, daß sie etwas tue.

Rituale zu erfüllen war nicht immer etwas zu schlachten, wir haben nur dann geschlachtet, wenn wir schlachten mußten und/oder es uns leisten konnten. Schlachten wurde als eine Einladung an die Ahnen gesehen, Zeit mit uns zu verbringen; deshalb mußten wir sie mit einer Mahlzeit versorgen. Genau so also ob man Freunde einlädt, um sie an einer wichtigen Situation teilhaben zu lassen.

Der Gebrauch von Muti (herkömmlicher Medizin) hat meinen Ahnen über die Jahrhunderte geholfen, lange bevor die Wissenschaft ein Laboratorium für die Erforschung und Entwicklung einer gewöhnlichen Husten-Mixtur erschaffen konnte. Für meine Leute ist das Trinken eines Gebräus oder ein paar Kräuter in jeder Form zu nehmen, einfach ein Teil gewöhnlicher Existenz. Herkömmliche Hausmittel sind die probiertesten und getestetsten Medikamente der Welt, von vorangegangenen Generation überliefert. Meine Leute glauben, daß sich Muti durch Gottes Weisheit entwickelte, durch die er Kenntnis an unsere Ahnen vermittelte und ihnen beibrachte, Gebräue zu mixen, die die heilen würde, die physisch und emotionell bedürftig sind.

Wie mit allem was wir wissen, gab es natürlich gute Verwendung für Muti (d.h. Halsschmerzen mit Kräutern zu heilen, deinen Besitz vor Dieben und Feinden zu schützen) und da gab es auch schlechten Gebrauch von Muti (d.h. aus Eifersucht einen Fluch auf jemand zu vollziehen). Muti diese Tage und diese Zeiten weiter zu gebrauchen ist für manche mehr nötig als eine Wahl. Für mich ist es eine Wahl, weil ich den Nutzen und die Ergebnisse vom Gebrauch von beiden, Muti und moderner Medizin, verstehe.

Ein paar der grundsätzlichsten Lehren von meinen Ahnen wären:

Gott ist der höchste in der Hierarchie des Lebens und deshalb braucht die Menschheit ihn auf jede mögliche Art und Weise zu respektieren und anzuerkennen. Als Zeichen des Respektes war es niemanden erlaubt, Gott direkt anzusprechen.

Respekt für die eigenen Ältesten: Kindern wurde beigebracht, jeden der älter als sie sind genau so zu respektieren wie sie ihre eigenen Eltern, Brüder oder Schwestern respektieren werden.

Nächstenliebe: von jedem wurde erwartet, sich um den anderen zu kümmern, um jedermanns Besitz und um jedermanns Kinder. In den Tagen damals brachte das ganze Dorf ein Kind auf.

Verantwortung für die eigenen Taten: in unserer Sprache gibt es eine Redensart, die geht so “wa e gapa o molato, wa e tlogela o molato” (frei übersetzt “verdammt wenn Du es tust, verdamnt wenn nicht”). Es ist eine Lehre, daß es für jede Tat Konsequenzen gibt; es war unentschuldbar für jemand nicht etwas zu tun für etwas, wenn jemand sich der Gelegenheit gegenüber sah, ohne Rücksicht auf mögliche Ergebnisse.

Ich habe mich immer für einen Gläubigen an Gott und Christen gehalten; damals zu meinen Zeiten war die Unterscheidung zwischen den beiden Ausdrücken fast nicht existierend. Dies war lange bevor das moderne Christentum in mein Leben kam und anfing, Semantik in mein Bibel-Vokabular zu werfen und versuchte, unseren Glauben zu erschüttern. Ja, da scheint es verschiedene Ansichten zu geben, seinen Glauben an Gott und seinen Sohn richtig auszudrücken, aber nicht über die Definition der beiden Ausdrücke. Ich halte mich noch immer für einen Gläubigen Gottes, ich bin mir aber nicht sicher, ein Christ zu sein; meine Definition des Christentums scheint sich von der modernen Definition zu unterscheiden, die ich um mich herum sehe und höre. Über Semantik zu reden, überkommt eine Religion.

Unser leitendes Prinzip in der Kirche waren die 10 Gebote aus dem Alten Testament, und die zwei Gebote Christi Gott zu ehren und seinen Nachbarn zu lieben. Meine Interpretation der Gebote Christi ist, daß sie auf Gottes Anweisungen in den zehn Geboten zurückgehen; Christus sagte etwas darüber, nicht das Gesetz zu ändern, sondern es auszuweiten, habe ich irgendwo in meiner Bibel gelesen.

Zusammenfassend lehrt uns afrikanische Überlieferung, Gott zu respektieren und seinen Nachbarn zu lieben, die selbe Lehre wie in der Bibel; was ich nicht verstehen kann, ist, warum Christen dies nicht zu verstehen scheinen. Ehrlich, ich meine dieses Mißverständnis ist auf Seiten der Christen beabsichtigt, damit sie ihre Religion als die beste der Welt zur Schau stellen können; ich meine nicht, dies läßt einiges erhoffen von Gottes Lehre im Alten Testament und der Lehre Christi im Neuen Testament. So etwas wie “Richte nicht, damit du nicht gerichtet wirst”.

In meiner Erfahrung habe ich gefunden, daß die ‘Christen’ typischerweise die materialistischsten, selbstsüchtigsten, wertendsten und nachtragendsten Leute sind, denen ich begegnet bin. Aus einer materialistischen und selbstsüchtigen Ansicht, habe ich gesehen, wie die meisten von diesen ‘Christen’ einen verschwenderischen Lebensstil leben, während sie von armen und hungernden Menschen umgeben sind. Als Christus auf der Erde war, hat er die Hungernde gespeist und die Kranken geheilt, eine Anweisung gab er seinen Anhängern so weiter zu machen; die meisten Christen tun dies einmal im Jahr um Weihnachten.

Aus einer wertenden Ansicht heraus, braucht man sich nur die Anzahl der verschiedenen Kirchen in der Welt ansehen, die behaupten, die selbe Lehre zu predigen, deren Mitglieder aber nicht miteinander auskommen können, es macht nichts, was sie versuchen. Man höre nur wie Kirchen-Mitglieder und –Führer ihre Zeit damit verbringen, sich gegenseitig zu kritisieren, nicht gemäß der Bibel zu predigen, zu beten oder zu handeln; dies anstatt sich zu umarmen und gegenseitig Liebe zu zeigen, wie Christus selbst es angewiesen hat.

Aus einer nachtragenden Sicht braucht man sich nur umzuhören und die Gründe zu hören, warum so viele Lehren von Führern gefunden werden, die ihr Denken und ihre Meinungen nicht mit ihren eigenen versöhnen könnten, bis zu einem Punkt der Trennung. Christus förderte Geduld miteinander; nur wenn wir miteinander geduldig sind, können wir einander helfen zu verstehen, was Gott versucht, uns zu lehren oder zu sagen. Ich wünsche, Christen würden geduldig miteinander sein.

Mein Freund beschuldigte afrikanische Überlieferung, sich auf Muti zu verlassen und nicht auf Gottes heilende Hand, eine Aussage, die ich komisch finde, denn neulich hatte er Kopfschmerzen und nahm Aspirin, ein Produkt der Wissenschaft. Ich sehe keinen Unterschied zwischen einem herkömmlichen Gebräu und einer Pille oder einer Husten-Mixtur; beide wurden von Menschenhand geschaffen. Meiner Auffassung nach glaubt die Wissenschaft an Evolution, nicht an die Macht eines ‚Wesens‘, das über allen Wesen erklärt wird, wie es sowohl in der afrikanischen Überlieferung und im Christentum praktiziert wird.

Meiner Ansicht nach ist das Konzept des Christentums konfus, weil es aus persönlichem Vorteil heraus es sich erlaubt, missinterpretiert zu werden von der allgemeinen Bevölkerung die es sich zuschreibt. Verglichen mit afrikanischer Überlieferung, die über die Jahre die gleiche geblieben ist, scheint das Christentum seinen Benutzern zu erlauben, es zu biegen, damit es ihren eigenen egoistischen Bedürfnissen nützt, auf Kosten derjenigen, die unfähig sind, für sich selbst zu sorgen.

Meine Sorge ist, daß wenn das Christentum nicht bald sein eigenes Schicksal und die Bevölkerung unter Kontrolle bekommt, ihre Anhänger zu spät merken werden, daß sie verdammt sind, weil sie damit fortfahren, andere zu richten, die andere Religionen praktizieren. Meiner Meinung nach wird es eine Weile dauern, bevor das Christentum aufwacht und merkt, daß Dinge anders gehandhabt werden sollten; etwas aus der Bibel selbst sagt „Es sind nicht alle die sagen „Lord, Lord“ die das Himmelreich sehen werden“

 

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