Die traurige Bilanz des Large Hadron Colliders.

Cern Rückblick auf 2012 – Kommentar zu 2012 Dezember 19

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2012 Dezember 19

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Wie der Herr Heuer den Cern managed. mehr:

Heute las ich ein Interview mit dem Cern-Chef.

Hier ein paar Ausschnitte:

 

Herr Heuer, an der vielbeachteten Pressekonferenz, an der das Cern im Juli die Ergebnisse der Suche nach dem Higgs-Teilchen bekanntgegeben hat, sagten Sie: «Als Laie würde ich sagen, wir haben es.» Was sagt denn heute der Wissenschafter in Ihnen?

Ich bin inzwischen bei «Wir haben es sehr wahrscheinlich». Die Eigenschaften des am Cern entdeckten Teilchens deuten darauf hin, dass es sich um das Higgs-Teilchen handelt. Als Wissenschafter muss ich aber vorsichtig sein. Bevor ich vom Higgs-Teilchen reden kann, muss ich noch seinen Spin sehen. Die Daten, die wir in der jetzt zu Ende gehenden Messzeit gesammelt haben, sollten für eine erste, noch grobe Spin-Messung reichen. Wenn sich dabei herausstellt, dass das Teilchen einen Spin 0 hat, könnte man die Einschränkung «Higgs-artig» weglassen.

Noch vor einem Jahr hatten Sie gesagt, dass die Suche nach dem Higgs-Teilchen noch bis Ende 2012 dauern werde. Haben Sie damals bewusst tiefgestapelt?

Ich versuche schon, Druck von den Wissenschaftern zu nehmen. Deshalb habe ich einen kleinen Puffer eingebaut, damit die Leute nicht zu mir kommen und fragen, was denn nun mit den versprochenen Ergebnissen sei. Was ich damals aber nicht absehen konnte, das waren die grossen Fortschritte, die in der Analyse der Daten gemacht wurden.

Zurück zur Physik am Cern: Als der Large Hadron Collider (LHC) in Betrieb genommen wurde, zeigten Sie sich zuversichtlich, dass bereits im ersten Jahr neue Teilchen entdeckt werden könnten, die durch eine bestimmte Symmetrie, die sogenannte Supersymmetrie, mit den heute bekannten Teilchen verbunden sein sollen. Ist es an der Zeit, sich von dieser Idee zu verabschieden?

Supersymmetrische Teilchen haben eine relativ einfache Signatur, und ihre Massen sollten innerhalb der Reichweite des LHC liegen. Viele von uns haben deshalb auf eine schnelle Entdeckung gehofft. Das hat sich als falsch erwiesen. Entweder liegen die Massen dieser Teilchen höher als erwartet, oder sie koppeln schwächer an die gewöhnliche Materie. Durch die bisher ergebnislose Suche ist die Luft für supersymmetrische Teilchenmodelle dünner geworden, manche Forscher sagen sogar: zu dünn. Das gilt allerdings nur für supersymmetrische Modelle, deren Parameter gewissen Einschränkungen unterliegen. In den weniger eingeschränkten Modellen ist die Luft zum Atmen noch sehr gut.

Ihre Hoffnung, mit dem LHC neue Physik ausserhalb des Standardmodells zu finden, ist also ungebrochen?

Als Generaldirektor des Cern muss ich optimistisch sein. Es gibt so viele Fragen, die das Standardmodell der Teilchenphysik nicht beantworten kann. Deshalb muss es etwas Neues geben, wie immer das aussehen mag. Es fragt sich nur, bei welchen Energien es sich zeigt. Deshalb blicke ich nun zuversichtlich auf das Jahr 2015, wenn der LHC nach einer zweijährigen Umbaupause bei fast doppelter Energie wieder in Betrieb gehen wird.

Manche Physiker halten es für einen Albtraum, wenn am LHC nur das Higgs-Teilchen des Standardmodells gefunden würde und sonst gar nichts. Was wäre daran so erschreckend?

Wenn man am LHC keine Abweichung vom Standardmodell sehen würde, würden wir bei der Suche nach neuer Physik im Dunklen tappen. Eines ist klar. Der LHC muss uns zumindest indirekt zeigen, bei welcher Energieskala mit neuen Teilchen oder neuen physikalischen Effekten zu rechnen ist. Sonst wüsste ich nicht, wie man den Geldgebern ein Nachfolgeprojekt auf den Tisch legen könnte. Es muss eine gute Begründung für den Bau eines neuen Beschleunigers geben, der zu noch höheren Energien vorstösst.

 

Nicht nur wenn man auf dieses Jahr zurückblickt, sondern auf die gesamte Zeit des Bestehens des LHC, dann sehen die Ergebnisse nicht sehr beeindruckend aus.

Mal abgesehen von der weit publizierten Überlichtgeschwindigkeit der Neutrinos waren die Erfolge mager.

Daß das Higgs-Teilchen das Higgs-Teilchen ist, hat sich, trotz der Ankündigung, daß es noch dieses Jahr entschieden sein wird, nicht materialisiert.

Viele haben auf eine schnelle Entdeckung supersymmetrischer Teilchen gehofft. Das hat sich als falsch erwiesen.

Die Hoffnung, mit dem LHC neue Physik außerhalb des Standardmodells zu finden, ist ungebrochen, aber eben nur eine Hoffnung.

Man weiß nicht, wie man den Geldgebern ein Nachfolgeprojekt auf den Tisch legen könnte. Es muss eine gute Begründung für den Bau eines neuen Beschleunigers geben, der zu noch höheren Energien vorstößt. Und die scheint es nicht zu geben.

Eine Sache ist aber auf jeden Fall positive. Und die ist der Chef dort. Der wird den Politikern bestimmt noch eine größere Maschine einreden, und das Geld dafür aus ihnen herausbekommen. Heuer ist ein Mann, der ist jedem Politiker und jedem Journalisten gewachsen.

Die wichtigste Politikerin hierbei ist ja Frau Schavan und ihre wissenschaftlichen Qualifikationen wurden gestern in der Öffentlichkeit begutachtet, als die Universität Düsseldorf bekannt gab, daß sie ein Verfahren zur Aberkennung ihrer Qualifikationen eingleitet hat.

Die Errungenschaften der Physik der letzten knappen Hundert Jahre sind insgesamt nicht sehr groß. Trotz der Erkenntnisse der Quantenmechanik kleben sie weiter an ihrer Haltung fest, daß es da keine geistige Welt gibt.

Seth sagt jedoch, daß sie einen Sprung nach vorne machen werden, daß Wissenschaftler tatsächlich entdecken werden, daß Materie in Wirklichkeit aus Bewußtsein entsteht. Wir werden also mal sehen, wenn sich die ersten Anzeichen davon bei den Wissenschaftlern in der Öffentlichkeit bemerkbar machen werden.

Ein besonders schwerer Schlag für die Physiker war dieses Jahr die Meldung über das Ice-Cube-Experiment, 2012 Apr 28 – Astrophysik: Woher kommt die kosmische Strahlung?, und ihr Eingeständnis, daß sie im Grunde nicht wissen, was da wirklich passiert. Von diesem Schlag scheinen sie sich noch nicht erholt zu haben. Ihr ganzes astrophysisches Theoriegebäude scheint zerstört zu sein. Das Problem der Astrophysiker scheint zu sein, keinen Heuer zu haben. Den Heuer sollten sie mal anheuern. Wenn der ihre Probleme managen würde, dann würden sie aus diesem Rückschlag noch große Vorteile erringen und riesige Summen von den Politikern losgemacht bekommen.

Siehe 2012 Nov 05 – Higgs: Wie "Wissenschaft" gemacht wird

Frau Merkel könnte sich also bald in einer Situation wiederfinden, in der sie Frau Schawan ersetzen muß und dann sollte sie eine Person an deren Stelle plazieren, die nicht wissenschaftsgläubig ist und auch die Situation ausnutzen, und Herrn Heuer ersetzen, mit einem Mann, der nicht die Interessen der Wissenschaftler vertritt und ihre Religion unterstützt, die Religion der Atheisten, sondern die Interessen der Steuerzahler und der den Unterschied zwischen wirklicher und Möchtegern-Wissenschaft versteht. Das Beste wäre natülich damit aufzuhören, Geld nach Cern zu pumpen.

Frau Merkel hat Fukushima benutzt, um die Energiewende einzuleiten und sie sollte Frau Schawan und ihre Doktorarbeit nun benutzen, um die Wissenschaftswende einzuleiten.

 

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