Geistig tot zu sein ist das Entsetzlichste.

Umbildung der Außenform nach leiblichem Tod – Kommentar zu 2012 Oktober 2

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2012 Oktober 2

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Geistig tot zu sein ist das Entsetzlichste, weil die letzte Gnade, die dem Wesen zu Gebote steht, ungenützt gelassen wird - weil der Lebensstrom, den Gott diesem Wesen zuführt, nicht genützt wird zur dienenden Tätigkeit und das Wesen auf der gleichen Entwicklungs-stufe verharrt, auf der es stand bei Beginn der Verkörperung als Mensch. mehr:

Alles was ist, besteht aus Geistigem. Wir selbst bestehen aus Geistigem. Wir wissen, daß wir im Wesentlichen aus drei Teilen bestehen und das sind der Körper, die Seele und der Geist. Daß die Seele und der Geist aus Geistigem bestehen ist relative leicht einzusehen. Aber auch der Körper besteht aus Geistigem. Es ist eine besondere Form des Geistigen, eine Form des Geistigen, die verdichtet wurde und zur Materie wurde und damit vergänglich wurde.

Wenn nun der Tod eines Menschen eintritt, dann findet eine Trennung statt. Die Seele mit dem Geist des Menschen wird vom Körper getrennt und beide Teile, Seele und Köper, gehen nun verschiedene Wege. Aber auch der Körper des Menschen besteht aus Geistigem, dieses Geistige ist nur weniger entwickelt, und auch dieses Geistige unterliegt einem progressiven Aufstieg. Und das geschieht dadurch, das dieses Geistige nun zur äußeren Form für andere Wesen gebraucht wird.

In der nun folgenden Botchaft von Bertha Dudde kommt dies gut zum Ausdruck:

 

Umbildung der Außenform nach leiblichem Tod. Geistig tot sein. Tätigkeit - Untätigkeit.

8. November 1941. B.D. NR. 2144.

Die Lebenskraft benötigt der Mensch zum Ausführen jeglicher Tätigkeit, also bedeutet Tätigsein auch Leben. Wird ihm diese Kraft entzogen, so ist er unfähig, sich selbst oder andere Dinge umzugestalten - er ist leblos. Die Außenform verändert sich aber dennoch in sich, sowie der Mensch leblos geworden ist. Sie löst sich auf, und dieser Prozeß währt so lange, bis jegliche Substanz wieder in eine neue Außenform aufgenommen worden ist, d.h., ist das Geistige aus der Form entflohen, so wird die zurückbleibende Form wohl ihrer einstigen Bestimmung enthoben, muß jedoch eine neue Bestimmung erfüllen - sie muß beitragen zur Vermehrung irgendwelcher neuen Außenform. Die Substanz löst sich auf, um einer neuen Außenform beigesellt zu werden. Dieser Vorgang benötigt wieder längere Zeit. Es löst sich also scheinbar die alte Form auf, in Wirklichkeit aber treten die geistigen Substanzen, aus der auch die irdische Außenform besteht, mit anderen geistigen Substanzen in Verbindung und bilden eine neue Außenform, weil das Geistige, das sich zur Außenform verdichtet hat, gleichfalls den Höherentwicklungsgang auf Erden durchmachen muß, denn es steht noch im Anfang seiner Entwicklung. Sowie nun wieder Geistiges diese neue Außenform zu seinem Aufenthalt zugewiesen bekommt, beginnt dessen dienende Tätigkeit, also es erwacht die Form zum Leben - denn Tätigkeit ist Leben. Jeglichem Schöpfungswerk strömt von Gott aus die Kraft zu, daß es sich dienend betätigen kann, ganz gleich, in welcher Weise, und jegliche Tätigkeit trägt dem Geistigen in der Form die Höherentwicklung ein. Folglich muß, was lebt - also tätig ist - unweigerlich in der Entwicklung fortschreiten. Nur der Zustand des Todes bedeutet einen Stillstand seiner Entwicklung. Jegliche Materie aber hat Leben in sich, denn sie verändert sich, nur in verschieden langer Zeitdauer. Selbst die festeste Form wird durch Einfluß von außen, der mit der Lichtstrahlung - also dem Wirken der Lichtträger - zusammenhängt, zur Tätigkeit angeregt, wenngleich dies dem menschlichen Auge nicht erkennbar ist. Aber es regt sich das Leben auch in dieser Form und bringt Veränderungen zuwege, die also ein Leben derer bestätigen. Völlig tot kann daher die Materie nicht genannt werden, obwohl sie dem Menschen leblos erscheint. Und doch gibt es einen Zustand der Leblosigkeit, und zwar im Stadium als Mensch. In diesem Stadium strömt dem Wesen das größte Maß an Lebenskraft zu, die es zu dienender Tätigkeit nützen soll. Und es kann doch in völliger Untätigkeit der Mensch durch das Erdenleben gehen - sowie er die ihm zugehende Lebenskraft nicht nützet, um die Aufgabe zu erfüllen, die Zweck seines Erdenlebens ist - wenn er das versäumt oder unterläßt, was ihm die Höherentwicklung einträgt. Wenn er das Wirken in Liebe außer acht läßt - die Tätigkeit, zu deren Ausübung Gott dem Menschen die Lebenskraft zuströmen läßt. Dann tritt ein Stillstand ein in seiner Höherentwicklung. Dieser bedeutet einen Zustand der Leblosigkeit, des Todes, und es ist dies das Schlimmste, weil dieser Zustand nur durch das Wesen selbst behoben werden kann - der Zustand des Todes aber ein Zustand der Kraftlosigkeit ist, also das Wesen sich nicht mehr selbst daraus befreien kann, weil es zuvor, als ihm die Kraft zuging, nicht wollte. Für die Außenform bedeutet der Tod nur eine Umgestaltung zu einer neuen Form, also gleichsam eine weitere Möglichkeit zur Höherentwicklung der geistigen Substanz, aus welcher die Außenform gebildet ist. Geistig tot zu sein aber ist das Entsetzlichste, weil die letzte Gnade, die dem Wesen zu Gebote steht, ungenützt gelassen wird - weil der Lebensstrom, den Gott diesem Wesen zuführt, nicht genützt wird zur dienenden Tätigkeit und das Wesen auf der gleichen Entwicklungs-stufe verharrt, auf der es stand bei Beginn der Verkörperung als Mensch. Ein geistiger Fortschritt ist ohne Tätigkeit nicht möglich, das Wesen ist durch seine Untätigkeit kraftlos geworden und geht kraftlos ins Jenseits ein. Amen. B.D. NR. 2144.

 

In 2012 Aug 27 – Befraget nicht die Toten wird ebenfalls das geistig tot sein behandelt.

 

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