Hilft der Large Hadron Collider wirklich?

Die Physikerin – Kommentar zu 2011 Oktober 10

Website: countdown4us.com
Home | Kommentare | Schöpfung | Erlösungsperiode | Verschiedenes
Home > Kommentare > 2011 > Kommentar zu 2011 Oktober 10

2008 | 2009 | 2010 | 2011 |

2011 Oktober 10
Hat man einmal die richtigen Prinzipien gefunden, die Natur bei den allerhöchsten Energien zu beschreiben, folgt alles andere. mehr:

Heute las ich einen Artikel, der eine Buchrezension ist, über ein Buch, das von einer Professorin der Physik geschrieben wurde, für ein populärwissenschaftliches Publikum.

Ich werde nun aus dem Artikel zitieren, denn die Auszüge sind aufschlußreich:

 

Wo führt denn die Wissenschaft hin? Bevor man sich mit dieser Frage herumschlägt, mag es weise sein, zuerst einmal zu fragen, wo sich die Physik denn befindet. Und die zynische Antwort ist, etwa dort, wo sie in den 1970ern war. Das war, als die letzte Hand an das sogenannte Standard-Modell der Teilchenphysik gelegt wurde. Das Standard-Modell beschreibt, in einem einzigen mathematischen Rahmenwerk, die grundsätzlichen Bestandteile der Natur und drei der vier bekannten Kräfte, die Wechselwirkungen bestimmen: Elektromagnetismus; die „starke“ Kraft, die den Kern des Atoms zusammenhält; und die „schwache“ Kraft, die radioaktiven Verfall verursacht. Das Standard-Modell ist nicht besonders elegant; tatsächlich ist es so etwas wie ein Stock-und-Balongummi-Apparat. Doch in den Jahrzehnten seit dem es formuliert wurde, hat es die Ergebnisse jeden Experiments in der Teilchenphysik vorhergesagt, und das mit unheimlicher Genauigkeit.

Da gibt es ein offensichtliches Problem mit dem Standard-Modell. Es läßt die vierte Kraft in der Natur aus, die zuerst entdeckte und diejenige, mit der wir am besten vertraut sind: Gravitation. Niemand hat bis jetzt herausgefunden, wie Gravitation in der selben Sprache zu beschreiben wäre – der Sprache der Quantenphysik – die das Standard-Modell benutzt, um die anderen drei Kräfte zu beschreiben. Wir benötigen also eine gesonderte Theorie für Gravitation: Einsteins allgemeine Relativitätstheorie.

Einige Physiker der konservativen Niere, wie Freeman Dyson, sind mit dieser Arbeitsteilung ziemlich zufrieden. Laß das Standard-Modell das kleine Zeug (Atome und darunter) behandeln, sagen sie, und allgemeine Relativität das riesige Zeug (Sterne und darüber). Es macht nichts, daß die zwei Theorien widersprüchliche Antworten geben bei extremen Energien, sehr kleine Dinge können auch sehr riesig sein; wir können solche Energien jedenfalls nicht beobachten.

Andere Physiker bestehen aber darauf, daß ein völlig neues Rahmenwerk gefunden werden muß, eins das das Standard-Modell überschreiten würde, indem es alle vier Kräfte auf die gleiche theoretische Grundlage brächte. Nur dann, argumentieren sie, werden wir verstehen, wie sich die Natur verhält bei Energien wie die, die sich beim Urknall durchsetzten, als die vier Kräfte wie eine funktionierten. Der beste Kandidat für ein solches vereinheitlichendes Rahmenwerk scheint die Stringtheorie zu sein.

Stringtheorie ist ein von-oben-nach-unten Ansatz um in der Physik voranzuschreiten – totale Revolution von oben. Hat man einmal die richtigen Prinzipien gefunden, die Natur bei den allerhöchsten Energien zu beschreiben, folgt alles andere. Das Problem mit der Stringtheorie ist, daß bis jetzt zumindest, sie keine prüfbaren Vorhersagen macht. Da Stringtheoristen im Dunkeln arbeiten, experimentell gesprochen, sagen einige, sie machen nicht wirklich Wissenschaft, sondern eher reine Mathematik.

Die Alternative ist ein von-unten-nach-oben Ansatz – allmähliche Reform von unten. Und dies bringt uns zu Lisa Randall zurück. Sie weiß, wie auch ihre String-Theorie-Kollegen, daß das Standard-Modell nicht die ganze Geschichte sein kann. Bestenfalls ist es eine Niedrig-Energie-Annäherung der Wahrheit. Sie zieht es aber vor, sich nahe der zur Verfügung stehenden experimentellen Daten zu halten, indem sie die Daten benutzt, die rätselhaften Merkmale des Standard-Modells zu klären und zu raten, wie es zu Energien erweitert werden könnte, die sich gerade seiner Kenntnis entziehen – solcher Energien, die, hofft sie, bald in dem Large Hadron Collider zur Verfügung stehen werden.

Dies soll nicht heißen, daß Randall nichts mit der String-Theorie zu tun hat. In Wirklichkeit hat sie eine deren zentralen Ideen genutzt – daß der Raum extra, versteckte Dimensionen haben könnte – als Teil eines genialen von-unten-nach-oben Vorschlages (von Raman Sundrum ausgearbeitet), um das schon lange bestehende Geheimnis über das Standard-Modell zu lösen, das als Hierarchie-Problem bekannt ist: Warum haben elementare Teilchen die es beschreibt solche wilden willkürlichen Massen? Hiermit hängt auch ein zweites Geheimnis zusammen: Warum haben diese Teilchen überhaupt eine Masse?

Und hier sollte eigentlich der Large Hadron Collider helfen. Zu allermindest wird von dieser großartigen Maschine – die größte, die jemals gebaut wurde, und gut möglich die malerischte (gemäß eines Fotos in Vanity Fair) – erwartet, daß sie den Higgs-Boson in die Existenz sprengt. Es ist der seit langem vermißte Bestandteil des Standard-Modells, derjenige, der (falls er tatsächlich existiert) der Schüssel sein könnte, um zu verstehen, wie sich Asymmetrien zwischen Kräften ergeben, die gleich aussehen sollten.

 

Die gerade zitierte Information ist für mich ein Anzeichen, daß die Wissenschaftler, besonders die Physiker, die Welt der Materie nicht wirklich verstehen und nicht wirklich verstehen, wie die natürliche Welt funktioniert und diese Unkenntnis wird genau das produzieren, was die Prophezeiungen vorhersagen, daß sie, mit ihren Experimenten, die gesamte Erdoberfläche zerstören werden.

Und die gerade zitierte Information deutet auch an, daß das Hauptproblem dieser Wissenschaftler ist, daß sie nicht verstehen, das die physikalische, materielle Welt aus der geistigen Welt hervorgegangen ist.

All die Einzelheiten der Wissenschaft, besonders die der Quantenphysik, weisen in diese Richtung. Je kleiner ein Teilchen wird, je mehr ist es von der Welt der Materie entfernt, und je näher ist es der geistigen Welt. Und da gibt es nirgendwo einen Widerspruch, denn alles, die geistige Welt und die materielle Welt, besteht aus Geistigem, die materielle Welt ist nur eine besondere Form der geistigen Welt, besonders insofern, daß sie vorübergehend ist und wieder völlig geistig werden wird.

„Hat man einmal die richtigen Prinzipien gefunden, die Natur bei den allerhöchsten Energien zu beschreiben, folgt alles andere.“

Es ist alles vorhanden, sie ignorieren es aber – sie fahren aber damit fort, sich Wissenschaftler zu nennen, Leute die es wissen.

Die Prinzipien, um die Natur bei den allerhöchsten Energien zu beschreiben, sind alle da, sie brauchen sie nicht zu finden, doch die Blinden, die geistig Blinden, können das nicht sehen, was sich direkt vor ihnen befindet.

Wie die Prophezeiungen es sagen: So lange wie sie nicht geistig erwacht sein werden, so lange werden sie die Natur nicht verstehen.

 

Zurück zu: 2011 Oktober 10

 

2008 | 2009 | 2010 | 2011 |

Home | Kommentare | Schöpfung | Erlösungsperiode | Verschiedenes

Um sich eine Übersicht dieser Website zu verschaffen und um zu den einzelnen Webpages zu gelangen gehen Sie zu:
Site-Map

Die Web-Adresse dieser Webpage ist:
http://www.countdown4us.com/de022011/de022011145.htm